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Ein neuer Ofen – tausende neue Freiheiten

Die ersten glasierten Werke sind in eingeräumt.

Ich möchte eine freudige Nachricht mit euch teilen! Für die Töpferkurse haben wir ab sofort einen eigenen Brennofen im Haus. Somit sind unserer Kreativität keine Grenzen mehr gesetzt.

Wer meine kreativen Arbeiten schon länger verfolgt weiss, dass ich neben dem Töpfern, Malen und Zeichnen, anfangs vor allem mit Fimo Gegenstände geformt habe. Ich hatte aber immer mehr das starke Bedürfnis, etwas herzustellen, dass nicht nur hübsch aussieht, sondern auch einen Nutzen hat.

Die Arbeit mit Ton und Keramik war dann naheliegend. Es geht relativ zackig, bis meine zwei Hände eine Tasse, Schale oder einen Krug geformt haben. Das „Problem“ beim Töpfern lag beim nächsten Schritt: das Brennen. Dafür braucht es einen Ofen, welcher mindestens 1300 Grad auf dem Kasten hat.

Anfangs habe ich die getöpferten Kreationen zu meiner lieben Töpferlehrerin gebracht. Das hin- und herfahren war aber aufwendig und auch die Kursteilnehmenden waren dadurch weniger frei in ihrem Schaffen.

Das ist jetzt aber alles anders. Ich habe meinen Brennofen bei Michel Keramikbedarf gekauft. Sie haben den Ofen installiert und am nötigen Starkstromnetz angeschlossen. Ich wurde dann noch entsprechend geschult – und nun kann es losgehen! Wir können am gleichen Ort töpfern, brennen und glasieren.

Super, nicht? Ich freue mich jedenfalls riesig.

So sehen die Schalen und Tassli nach dem Rohbrand aus.
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Mein kreativer Neustart

2020 – ein Jahr voller Erkenntnisse

Wenn ich etwas im 2020 gelernt habe, dann ist es, dass ich nur für mich selber kreativ sein möchte und der Spass an erster Stelle steht. Denn sobald ich mich beim Kreieren fallenlasse, frei gestalte und auch mal etwas wage, spüre ich die grösste Freude. Nur dann komme ich in den Flow, dass ich nicht mehr aufhören möchte und alles um mich herum vergesse.

Wenn ich hingegen versuche, andere Künstler und Werke zu kopieren, fühle ich mich nie gut genug und das ist frustrierend und nicht erfüllend. Dann finde ich immer etwas, was mir nicht gefällt oder die Anderen viel besser machen.

Und ist es nicht genau das, was auch auf den Rest des Lebens zutrifft? Oft habe ich mich, meine Kleidung und sogar meine Persönlichkeit mit anderen verglichen. Ich erwische mich auch jetzt noch, dass ich mich zu sehr anpasse. Wie soll ich so wissen, wer ich überhaupt bin? Und wie soll ich wissen, welche Art von Kunst ich machen möchte?

Ich bin sehr begeisterungsfähig und finde fast jedes Handwerk toll. Eine Weile redete ich mir sogar ein, dass das negative Eigenschaften sind. Aber in diesem doch sehr speziellen 2020 habe ich erkannt, dass ich diese Eigenschaften zu etwas Positivem formen kann und ich meine Kunst und mich selbst mit nichts und niemandem mehr vergleichen muss.


Neustart 2021

Diese positive Energie und die Erkenntnissen aus dem letzten Jahr nehme nun voller Freude mit ins neue Jahr und starte kreativ durch.

Ich freue mich, wenn du mich bei meinen verschiedenen Projekten begleitest 🙂

Erinnerungskonto

Als erstes kleines Kreativ-Projekt von diesem Jahr, möchte ich das Erinnerungskonto zeigen, es erinnert ein bisschen ans Bullet Journalling oder einfach an ein Tagebuch.

In einer Online-Yogalektion hat eine gute Freundin und zugleich Yogalehrerin diese Weihnachtsgeschichte vorgelesen. Kurz gesagt geht es darum, sich während des ganzen Lebens ein Erinnerungskonto anzulegen, auf welches man die schönsten und wichtigsten Ereignisse “einzahlt”. So hat man an schlechteren Tagen und im Alter ein reich gefülltes Konto mit wunderbaren Momenten aus der Vergangenheit.

Ein solches Konto habe ich mir mit einem meiner Notizbücher angelegt. Ich möchte es mir zur Angewohnheit machen, wöchentlich die schönen Momente zu notieren, zu zeichnen oder Bilder einzukleben. So kann ich mir alle wichtigen Dinge bewahren.

Hast du schon ein Erinnerungskonto? Oder was nimmst du dir fürs neue Jahr vor? Ich freue mich auf deine Ideen in den Kommentaren 🙂

inspirierende Grüsse